{"id":169,"date":"2025-12-17T08:41:42","date_gmt":"2025-12-17T08:41:42","guid":{"rendered":"https:\/\/christineax.de\/?p=169"},"modified":"2026-01-12T11:25:22","modified_gmt":"2026-01-12T11:25:22","slug":"wachstum-in-den-grenzen-der-natur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christineax.de\/?p=169","title":{"rendered":"Wachstum in den Grenzen der Natur"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"314\" height=\"500\" src=\"https:\/\/christineax.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Titel-Wachstum-in-den-Grenzen-der-Natur_-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170\" srcset=\"https:\/\/christineax.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Titel-Wachstum-in-den-Grenzen-der-Natur_-2.jpg 314w, https:\/\/christineax.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Titel-Wachstum-in-den-Grenzen-der-Natur_-2-188x300.jpg 188w\" sizes=\"(max-width: 314px) 100vw, 314px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In \u201eWachstum in den Grenzen der Natur\u201c hinterfrage ich die<br>Definitionen von Wachstum und stelle es in<br>den Kontext seiner \u00f6kologischen Tragf\u00e4higkeit. Dabei steht die Natur als<br>Voraussetzung von dauerhaftem Wohlstand und Wachstum im Vordergrund. Denn die Kombination von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Artensterben erfordert andere Wirtschaftsprinzipien.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Fokus liegt auf Wohlstand in den Grenzen der Natur. Ich greife auf das Modell der \u201eDonut-\u00d6konomie\u201c (Rawthord), auf Vorschl\u00e4ge<br>des Umwelt\u00f6konomen Hans Immler, des \u00d6ko-Architekten Bengt Warne, der Caring Economy (Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften), der \u201eperformance Gesellschaft\u201c (Walter Stahel\/Schmidt Bleek\/Ax) und Tim Jackson. zur\u00fcck. Und nat\u00fcrlich auch auf die Analysen und Vorschl\u00e4ge des  Buches \u201eWachstumswahn\u201c das Fritz Hinterberger und ich 2014 im Ludwig Verlag ver\u00f6ffentlicht haben. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen eine Wirtschaft, die soziale Gerechtigkeit und<br>\u00f6kologische Grenzen miteinander in Einklang bringt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mein programmatischer Text kritisiert veraltete, noch immer verwendete Messverfahren und einen Wachstumsbegriff, der Natur als kostenloses Ressource behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wachstum ist dauerhaft nur sinnvoll und m\u00f6glich, wo es die Natur f\u00f6rdert und sozialen Bed\u00fcrfnissen dient. Eigentum und seine Nutzung m\u00fcssen in Zukunft nicht nur an soziale, sondern auch an \u00f6kologische Anforderungen gekn\u00fcpft sein. Und der Staat hat die Aufgabe, dies zu kontrollieren und durchzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eDonut\u201c ist ein Leitmodell und eine notwendige Inspiration. Denn er stellt sicher, dass niemand unter die soziale Untergrenze f\u00e4llt, die planetaren Grenzen nicht \u00fcberschritten werden und Wachstum an den Grenzen m\u00f6glich ist. Ein weiteres zentrales Thema &nbsp;ist die Landnutzung. Ich pl\u00e4diere f\u00fcr ein radikales Umdenken in der Art und Weise, wie wir R\u00e4ume gestalten, nutzen und sch\u00fctzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Es geht nicht um ein Wachstumsverbot, sondern um eine Fokussierung auf die Art von Wachstum, die dem Leben dient, und die Produktivit\u00e4t der Natur erh\u00e4lt und f\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn aus vielen bekannten Gr\u00fcnden darf nur noch wachsen, was klimaneutral erzeugt wird und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft respektiert. Wir m\u00fcssen das, was schon da ist, effizienter nutzen und sollten keine zus\u00e4tzlichen Fl\u00e4chen beanspruchen. Denn eigentlich ist nicht nur schon (fast) alles da, was wir brauchen, sondern auch genug f\u00fcr alle. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben ein Verteilungsproblem, das der Kapitalismus nicht l\u00f6sen kann. Ohne Eingriffe des Staates ist der Kapitalismus ein zerst\u00f6rerisches System. <\/p>\n\n\n\n<p>Mir geht es nicht nur um eine fundierte Kritik am bisherigen Wirtschaftssystem, sondern auch um konkrete Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine gerechtere und \u00f6kologisch vertr\u00e4gliche Zukunft. Dem Staat f\u00e4llt dabei (ganz im Sinne von Mazzucatos Pl\u00e4doyer f\u00fcr den \u201emissionsorientierten Staat\u201c) die Aufgabe zu, den notwendigen Transformationsprozess zu steuern. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen ein Wachstum, das nicht auf der Ausbeutung und Zerst\u00f6rung der Natur beruht, sondern auf der Bewahrung und Regeneration der nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und der Rechte der Natur auf Leben und Wiederherstellung. <\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Vision ist Wachstum kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um ein gutes Leben f\u00fcr alle zu erm\u00f6glichen: im Einklang mit den planetaren Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das B\u00fcchlein w\u00e4hlt bewusst eine positive Perspektive auf Wachstum, weil an vielen Orten noch viel Gutes wachsen kann, darf und sollte. <span style=\"background-color: rgb(63, 103, 198);\">Die Rechte der Natur anzuerkennen, ist mit der Art und Weise<\/span>, wie wir heute wirtschaften, nicht vereinbar. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen es besser. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch kann <a href=\"https:\/\/shop.24bookprint.com\/de-DE\/book\/22030991\/wachstum-in-den-grenzen-der-natur\/PB\">hier bestellt <\/a>werden: Preis 12,00 Euro. <\/p>\n\n\n\n<p><o:p>&nbsp;<\/o:p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In \u201eWachstum in den Grenzen der Natur\u201c hinterfrage ich dieDefinitionen von Wachstum und stelle es inden Kontext seiner \u00f6kologischen Tragf\u00e4higkeit. 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