Veranstaltungen

Streitgespräch: Thomas Straubhaar und Christine Ax am 20. Juni 2017 im Hotel Elysee Hamburg 

Der BUND und der Club of Hamburg  veranstalten im Vorfeld des 20-Gipfels ein Streitgespräch zwischen dem Ökonomen Thomas Straubhaar und Chrsitine Ax,  über den Sinn und den Unsinn unseres Wachstumswahns.

4.0 – Kunsthandwerk im digitalen Zeitalter

14. Oktober 2016, Hamburg 

Anlässlich des 60 Jahrestages der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg e.V. findet Freitag, den 14. Oktober 2016 von 10 bis 18 Uhr findet in der Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20355 Hamburg eine spannende Veranstaltung statt. Hier geht es zum Programm .  Isabelle Hofmann hat sich im Nachklang dazu folgende Gedanken gemacht: „Lange herrschte der Irrglaube, dass Handwerk keine geistige Tätigkeit sei. Eigentlich, seit Aristoteles in seiner „Metaphysik“, die Handwerker von den Künstlern unterschied und zu Handarbeitern ‚deklassierte’. Heute weiß man, dass das Unsinn ist. Kleist hat mal einen wunderbaren Aufsatz über die „Allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ geschrieben. Adäquat dazu gibt es auch eine „Allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Machen“. Dank der Hirnforschung wissen wir mittlerweile, dass Kopf und Hand untrennbar miteinander verbunden sind und dass unsere kognitiven Fähigkeiten durch ständiges Wiederholen wachsen.  Bleibt auf Dauer das Üben von Handarbeit aus, hat das auch auf unser Gehirn massiv-negative Folgen. Und das ist im digitalen Zeitalter ein Problem, das immer mehr Wissenschaftler beschäftigt. Die Arbeit am Bildschirm, die Konstruktion von Dingen am Computer führt dazu, dass wir sie nicht mehr begreifen, dass eine Sinnlichkeit mit der Zeit verloren geht, die wahrscheinlich stärkere Auswirkungen auf unsere Kultur haben, als wir uns im Moment vorstellen können. 
Menschen werden mitunter taub, blind, stumm oder geruchslos geboren, es gibt aber kein Lebewesen, das ohne Tastsinn geboren wird. Immer mehr Anthropologen und Soziologen untersuchen, wie Wissen erlernt wird, wie Fähigkeiten vermittelt werden und wie sich der Blick auf Dinge verändert, wenn man weiß, wie diese Dinge hergestellt wurden.
Inzwischen gibt es eine internationale ‚Maker’-Bewegung, die die Produktion in die Hände der Menschen zurückgeben will. Diese Bewegung wird von einigen Experten schon als „vierte industrielle Revolution“ eingeschätzt, die unsere Gesellschaft fundamental verändern wird.  Die ‚Maker’ sind Bastler, Programmierer, Künstler und Handwerker. Junge Menschen der Internet-Generation, die nicht nur virtuelle Welten erschaffen wollen, sondern reale Dinge. Dabei geht es nicht um Profit, sondern darum die Welt zum Wohle aller zu verändern. Sie wollen die Produktionsmittel demokratisieren und erreichen, dass jeder die Dinge, die er haben will, selbst herstellen kann. Und zwar mit Hilfe digitaler Werkzeuge, wie 3D-Druckern und Scannern, Laser-Cuttern und CAD-Software, Hochmoderner Technologie, die auch für Privatpersonen immer erschwinglicher werden. Das Kunsthandwerk ist plötzlich mitten drin in einem aktuellen Diskurs, in dem es um die humanistische Wertschätzung von ganzheitlichem Arbeiten, Denken und Produzieren geht.“

Wie Wahr. Wie Wahr! 

Wir haben es satt ! 

30. September bis 3. Oktober, Berlin 

An diesem Wochenende findet in Berlin die Konferenz „Wir haben es satt“ statt. Es ist das wichtigste Treffen aller, die eine Wende in der Landwirtschaft herbeiführen wollen.  Menschen, die für die kleinbäuerliche Landwirtschaft, für Slow Food, für mehr Qualität beim Essen, für eine Ökonomie der Nähe, für gutes Nahrungsmittelhandwerk und für eine faire und nachhaltige Landwirtschaft hier und überall auf der Welt streiten. Ich freue mich darauf. Die Freien Bäcker werden dort auch mit einem Workshop vertreten sein. Ich hoffe sehr, dass ich dort auch vielen engagierten HandwerkerInnen begegne und auf die Gespräche mit ihnen. Fotos und Texte darüber, finden Sie nächste Woche auf dem Blog, unter News oder auf der Startseite dieser Website.